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Die Grundidee der Verpackung
besteht darin, dass der flexible Inliner (Beutel) bei
Produktentnahme kollabiert und so ein Eintreten von Luftsauerstoff
bei der Entnahme (wie z.B. bei Flaschen oder Kanistern) vermieden
wird. Somit erreicht man auch bei angebrochenen Verpackungen eine
erstaunliche Haltbarkeit der Produkte.
Die vollständig entleerte
Verpackung kann separat entsorgt, bzw. dem Dualen System
zugeführt werden. Das äußerst geringe Volumen und Eigengewicht
der Verpackung, die Möglichkeit, die verwendete Wellpappe der
Wiederverwertung zuzuführen und die Umweltverträglichkeit der
verwendeten Folien machen diese Verpackungsart zu einer
zukunftsweisenden, umweltgerechten Verpackung.
Liquiwell ist derzeit sehr bemüht,
die Weiterentwicklung von bestehenden Bag-In-Box
Mehrwegsystemen im Bereich von Großgebinden (200 – 1.000 Liter)
voranzutreiben. Diese Verpackungen sind besonders dort geeignet,
wo derzeit Kunststoff- oder Edelstahltanks / -container eingesetzt
werden, die nach der Entleerung aufwendig gereinigt werden
müssen.
Bag-In-Box Verpackungen werden auch
spielend Anforderungen nach Sauerstoff- oder Wasserdampfbarriere
gerecht. Auch lichtempfindliche Produkte können zuverlässig
geschützt werden.
Die aseptische Abfüllung von
Produkten kann durch gammabestrahlte Beutel (15 kGy) wirkungsvoll
unterstützt werden, da eine Prekontamination der Verpackungen
somit ausgeschlossen werden kann.
Wie bereits angesprochen, handelt
es sich bei Bag-in-Box Verpackungen um ein Verpackungssystem, mit
folgenden Systemkomponenten: Beutel, Umverpackung,
Abfüllanlage und der Entnahmetechnik.
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